Die Initiative Südviertel – gegen Rechts! informiert am 14. September um 19:00 Uhr im Cinema Kino Münster zur Vorpremiere des deutschen Filmes "JE SUIS KARL" über Rechtspopulismus und Rassismus.

 

JE SUIS KARL © Pandora Film Verleih

Bild: JE SUIS KARL © Pandora Film Verleih

Zur Vorpremiere werden Regisseur Christian Schwochow und Drehbuchautor Thomas Wendrich anwesend sein.

Karten für die Vorpremiere und den Film gibt es hier beim Cinema.

 

Der Film "JE SUIS KARL" erzählt vom Erstarken der jungen, radikalen Rechten in Europa. Christian Schwochow und Thomas Wendrich setzen damit ihre preisgekrönte Zusammenarbeit nach NSU: MITTEN IN DEUTSCHLAND fort und verknüpfen die Fiktion eines beängstigenden Szenarios mit dem Geist einer Realität, vor der man nur allzu gern Augen und Ohren verschließt.

"JE SUIS KARL" erzählt von der Verführung nach einem Verlust, von persönlichem Schmerz und der Gefahr, die Verwerfungen im Denken und Handeln radikaler Menschen zu spät zu erkennen und sei es nur, weil man liebt.

Regisseur Christian Schwochow beschäftigt sich schon seit dem Beginn seines Filmemachens mit dem Thema. Mit "JE SUIS KARL" will er ein Film über das Hier und Jetzt, die nahe Zukunft, erzählen:

„Wie verführbar sind wir für radikale Gedanken und vor allem radikales Handeln? Wie gefestigt sind wir wirklich, um uns gegen Angriffe durch starke politische Parolen, aber auch durch Menschen im nahen Umfeld zu schützen, die sich immer deutlicher aus der Deckung wagen und in ihren Haltungen radikalisieren? Wir wollten und mussten einen Film machen, der uns beim Beantworten dieser Fragen weh tut.“

 

Wir freuen uns, mit Euch bei der Vorpremiere ins Gespräch zu kommen!

 

Mehr Infos zum Film JE SUIS KARL

JE SUIS KARL ist eine Produktion der Kölner Pandora Film Produktion mit der tschechischen Negativ Film in Koproduktion mit dem WDR, DEGETO, RBB, ARTE und wird unterstützt von Film- und Medienstiftung NRW, DFFF, FFA, BKM, Medienboard Berlin-Brandenburg und Czech Film Fund. Pandora Film Verleih bringt den Film am 16. September 2021 in die deutschen Kinos.

Wählen gegen Rechts! Warum die AfD keine Alternative ist.

Am 26. September stehen Bundestagswahlen an. Die AfD wird voraussichtlich den Wiedereinzug ins Parlament mit einer stabilen Wählerschaft schaffen. Daher ist es um so wichtiger, jetzt aktiv zu werden. Gehen Sie am Sonntag wählen und geben einer demokratischen Partei ihre Stimme. Machen Sie in ihrem Umfeld darauf aufmerksam, dass die AfD keine demokratische, also wählbare Partei ist.

In ihren Veröffentlichungen und Reden im Bundestag werden immer wieder Prinzipien des Grundgesetzes zur Disposition gestellt, etwa bei dem Schutz der Menschenwürde, der Gleichheit von Frau und Mann, der Religionsfreiheit, dem Diskriminierungsverbot, usw.

In den letzten Monaten hat sich der sogenannte Flügelkampf innerhalb der Partei verstärkt und der Rechtsextremist Björn Höcke konnte sich mit seiner radikalen Position durchsetzen. Niemand kann mehr leugnen, dass die AfD eine rechtsextremistische Partei ist, die gegen unsere freiheitlich-demokratische Gesellschaft kämpft.

Dies IG Metall hat eine kurze und lesenwerte Zusammenfassung zum Parteiprogramm der AfD herausgegeben. Mit dem tollen Schnellcheck der IG Metall lassen sich Behauptungen der Partei schnell überprüfen.

Der Schnellcheck steht hier zum Download bereit. [externer Link]


Am 8. Mai 2021 jährte sich zum 76. Mal die Befreiung Deutschlands und der Welt vom deutschen Faschismus und Krieg. 2021 ist auch der 80. Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion. 27 Millionen Bürger:innen und Soldat:innen der UdSSR, Millionen Menschen aus anderen Staaten Europas und Nord-Afrikas verloren ihr Leben durch die faschistische Aggression, Millionen wurden in den KZs ermordet.

Pandemie-bedingt konnten nur wenige Münsteraner:innen an der traditionellen Gedenkveranstaltung am Zwinger, dem ehemaligen Gefängnis und Hinrichtungsstätte der Gestapo, teilnehmen.

Unter ihnen waren auch Mitglieder unserer Initiative (Foto).

Wir hatten unsere Beteiligung auf einem digitalen Treffen vorbereitet. Wir werden auch unsere nächsten Aktionen auf digitalen Treffen vorbereiten, aber wir hoffen, im Sommer wieder öffentliche Aktivitäten zu entwickeln. Wer bei uns mitmachen will, auch in Zeiten der Pandemie, kann sich gerne an uns wenden:
info(at)initiative-suedviertel.de

 

Die Initiative Südviertel hat zum internationalen Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung an die Opfer des NS-Regimes gedacht. Wie schon 2019 putzten Beteiligte der "Initiative Südviertel - gegen Rechts!" in einer symbolischen Aktion einige der Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig im Südviertel. Die Stolpersteine erinnern an ihrem letzten Wohnort mit kurzen biografischen Notizen an die von den Nationalsozialisten verfolgten und dann ermordeten Menschen. Mit der Aktion wollen wir auf den immer noch verhandenen Rassismus in unserer Gesellschaft aufmerksam machen und dabei feststellen: Rassismus tötet.

Beteiligte der Initiative Südviertel gedenken der Opfer des Nationalsozialismus

 

Am Montag, den 25. Januar 2021 hat Kai Bürger von der Initiative Südviertel über unsere Arbeit im Interview mit RadioQ – dem Hochschulradio in Münster – live berichtet.

Das Interview gibt es hier zum Nachhören.